Fußschmerzen

Der Fuß nimmt in unserem Alltag eine der wichtigsten Funktionen ein. Wie das Fundament das Haus trägt er das Gewicht des ganzen Körpers. Er bringt uns zu unserem Ziel!

Treten Schmerzen am Fuß auf, kommen diese oft von einem der vielen verschiedenen Gelenke, die sich im Fuß befinden. Die HELIOS-Klinik hat umfangreiches praktisches Wissen mit Fußgelenksbeschwerden.

Fußschmerz

Ursachen für Fußschmerzen

Meist schenken wir unserem Fuß nicht viel Beachtung. Dabei vergessen wir leicht, dass der Fuß ein riesiger Komplex aus über 200 Sehnen, 26 Knochen und 33 Gelenken ist. Während Vierfüßler ihr Gewicht gleichmäßiger verteilen können, tragen beim Menschen nur zwei Stützen die Last. Fußerkrankungen können deswegen besonders schmerzhaft verlaufen. Schmerzen im Fuß entstehen z.B. durch Sehnenrisse, Arthrose, Knochenbrüche und Verletzungen am Fußgelenk, Arthritis und Entzündungen an Knochen, Schleimbeuteln oder Sehnen wie der Achillessehne. Außerdem könnte es zu einer Überbelastung wegen Übergewicht und zu Bänderverletzungen kommen. Eine Überbelastung kann auch durch extreme Belastung durch Sport entstehen. Fußschmerzen können auch durch Gewebeschädigungen durch Diabetes entstehen. Außerdem können Nervenschädigungen für die Fußschmerzen verantwortlich sein (z.B. Brennende-Füße-Syndrom).

Typische Verletzungen und chronische Erkrankungen sind auch:
Hallux rigidus (steife Großzehe)
Hallux valgus (Ballenzeh)
Sprunggelenkserkrankungen
Hammer- oder Krallenzehen

Fußschmerzen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. In der Helios-Klinik stehen Ihnen Experten zur Verfügung, die Ihre Füße auf die Ursache Ihrer Fußschmerzen untersuchen.


Symptome für Fußschmerzen

Schmerzen im Fuß können jeden Schritt zur Qual machen. Dabei können Fußschmerzen prinzipiell überall auftreten – auf dem Spann, an der Ferse, an den Zehen, innen oder außen. Die Fußschmerzen können zum einen bei Überbelastung auftreten, wenn Sie also den ganzen Tag auf den Beinen waren oder wenn Sie sich sportlich betätigt haben. Eine Entlastung der Füße oder auch eine Massage lassen die Schmerzen im Fuß meistens wieder verschwinden.

Sollten Ihre Fußschmerzen nach einer längeren Entlastung nicht verschwunden sein, sollten Sie einen Spezialisten aufsuchen! Kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich von unseren Fuß-Experten beraten.

Zum anderen können Schmerzen im Fuß durch einen Unfall entstehen. Wenn die Schmerzen nicht verwegen sollten Sie sich auch umgehend an unsere Experten wenden. Ebenfalls kann unser Fußgelenk durch einen Unfall in Mitleidenschaft gezogen werden. Dass dieses betroffen ist, zeigen uns meistens deutliche Symptome:

  • Schleichende, plötzliche oder gelegentliche Fußgelenksschmerzen
  • Schwellungen am Fuß
  • Schweres Gehen
  • Kribbeln im Fuß
  • Brennen im Fuß

Fußschmerzen können akut oder chronisch auftreten. Die Schmerzart ist je nach Ort der Verletzung anders. Bei Außenband- und Innenbandrissen können die Schmerzen auf den Fuß ausstrahlen. Bei Verletzungen, die in der Nähe eines Knochens stattfinden, sind die Schmerzen meist eher punktartig.

Spüren Sie stärkere Fußschmerzen sollten Sie auf jeden Fall einen Experten zu Rate ziehen. Die Helios Klinik besitzt langjährige Erfahrung in der Behandlung von Füßen und deren Erkrankungen.


Behandlung von Schmerzen im Fuß

Bei Schmerzen im Fuß, die durch Überbelastung entstanden sind, können Sie sich ganz einfach selbst helfen: Gönnen Sie Ihren Füßen Ruhe und verwöhnen Sie sie mit einer wohltuenden Massage. Auch eine regelmäßige Pflege mit speziellen Salben können fördernd für die Entspannung Ihrer Füße sein.

Bei akuten oder lang anhaltenden Fußschmerzen suchen Sie bitte einen Arzt auf!

Durch die richtige Diagnose kann der Arzt die optimale Behandlung wählen. Bei Verstauchungen am Fußgelenk oder Verletzungen an Bändern zum Beispiel muss der Fuß geschont und ruhiggestellt werden. Gelegentliche Bewegung ist jedoch zu empfehlen, da das Gelenk andernfalls versteifen kann.

Treten Gelenk- und Fußschmerzen durch Verschleißerscheinungen und Entzündungen auf, wird meistens eine medikamentöse Behandlung empfohlen, um der Entzündung entgegenzuwirken und die Schmerzen im Fuß zu lindern.

Ist die Erkrankung des Fußes weit fortgeschritten oder stark ausgeprägt, ist eine Operation oft das letzte Mittel. Die HELIOS-Klinik München West ist auf die Behandlung verschiedenster Fußgelenkserkrankungen spezialisiert. Nur wenn unbedingt nötig führen wir Operationen am Fuß durch und bevorzugen dabei arthroskopische Verfahren, um große Narben zu vermeiden.

Kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Unsere Experten erwischen Sie nicht auf dem falschen Fuß.


Fußschmerzen

Verletzungen an den Fußgelenken

Hallux Valgus

Steht der Großzeh unnatürlich schief, handelt es sich um einen Hallux Valgus. Der Hallux Valgus kann zu Behinderungen beim Gehen und zu Fußschmerzen führen. Ursachen des Hallux Valgus können falsches Schuhwerk oder eine genetische Vorbelastung sein.

Ist ihr großer Zeh verschoben, sind Sie damit nicht allein. Der Hallux Valgus ist eine der häufigsten Fehlstellungen des Körpers.

Meistens sind Frauen von der Fehlstellung betroffen. Die Fehlstellung entsteht durch einen verschlechterten Sehnenzug, der zur Verschiebung der Großzehe führt. Die große Zehe neigt sich zu den kleinen Zehen. Durch die Verschiebung kann sich der Zehballen in Schüben entzünden. Die Behinderung beim Gehen führt oft zu zusätzlichen Begleiterscheinungen, z.B. zu Erkrankungen des Knies oder der Hüfte. Liegt eine Gehbehinderung vor und lassen sich die Schmerzen nicht durch konservative Methoden vertreiben, ist eine Operation unbedingt empfehlenswert.

Für die richtige Behandlungsmethode wird Ihr Fuß zuerst geröntgt. Die Operation wird aus kosmetischen Gründen nur schonend und mit spärlichen Hautschnitten durchgeführt.

Bereitet Ihnen der große Zeh Schmerzen? Die Experten der HELIOS-Klinik beraten Sie gerne. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!


Sprunggelenksoperationen

Das Sprunggelenk ist ein sehr sensibles Gelenk. Es verbindet das Schien- und Wadenbein mit dem Fuß und steht unter enormer Belastung. Dadurch können nicht nur Schmerzen im Fuß entstehen, es ist auch anfällig für Verletzungen, Verschleißerscheinungen und andere Erkrankungen.

Die entstehenden Schmerzen im Fuß kommen aus dem Gelenk selbst oder dem umliegendem Muskel- und Sehnenapparat.

Besonders bei Ballsportarten wie z.B. Hockey, Fußball, oder Basketball kann es durch schnell wechselnde Spring- und Laufbewegungen zu einem Bänderriss durch Umknicken, einem Sprunggelenksbruch oder dem Ausreizen einer Bänderschwäche kommen. Schmerzhafte Folgeschäden und Mehrbeweglichkeit bzw. Instabilitäten können die Folge sein. Diese können langfristig zu Arthrose führen.

Ebenso können Entzündungen der Gelenkschleimhaut (Sprunggelenksarthritis), Vernarbungen und Verwachsungen sowie eine Arthrose die Ursache der Fußschmerzen sein. Bei einer Sprunggelenksarthrose kommt es zum Verschleiß des oberen Sprunggelenks. Auch überstehende Knochenkanten (Osteophyten) können ein Schmerzauslöser sein.

Je nach Art der Erkrankung sind verschiedene Therapien denkbar. Bei einer Überlastung wird z.B. die Schonung des Fußes empfohlen. Auch bei einem Bänderriss muss nur in schwerwiegenden Fällen operiert werden. In diesem Fall reicht die Ruhigstellung des Fußes mit einer Schiene. Bei schweren Fällen ist eine OP zu empfehlen, in der Knorpel kuriert oder Bänder wiederverbunden werden. Bei schwerwiegender Arthrose mit Dauer-, Ruhe- und Nachtschmerzen ist eine künstliche Sprunggelenksprothese oft die letzte Chance auf ein beschwerdefreies Leben.


Hammer- oder Krallenzehen

Krallenzehen entstehen durch ungleichen Muskelzug: Das Zehmittelgelenk und Zehendgelenk ist gebeugt, das Zehgrundgelenk ist gestreckt. Bei einer Hammerzehe ist das Zehmittelgelenk nach oben und das Zehendgelenk nach unten gebeugt.

Die Ursachen einer Hammer- oder Krallenzehe sind meist nicht genetisch bedingt, sondern entstehen durch das Tragen falschen Schuhwerks, neuromuskuläre Erkrankungen oder andere Fehlstellungen des Fußes.

Betroffene von Hammer- oder Krallenzehen sind oft beschwerdefrei. Es kann jedoch zu Druckstellen an bestimmten Bereichen wie dem hoch ragenden Mittelgelenk oder der Zehenspitze kommen, die das Tragen von Schuhen erschweren. Wird in schweren Fällen eine operative Therapie notwendig, kann eine Sehnenverlängerung oder partielle Entfernung des Mittelgelenks vorgenommen werden.

Der Arzt erkennt eine Hammer- oder Krallenzehe schnell durch eine visuelle Untersuchung Ihres Fußes.


Hallux rigidus

Wenn man leise sein will, ist das Gehen auf Zehenspitzen ist sehr nützlich. Ist man vom „Hallux rigidus“ betroffen, ist leise zu gehen nicht mehr oder nur noch unter Schmerzen möglich. Von einem Hallux rigidus oder auch einer „steifen Großzehe“ spricht man, wenn die Großzehe von Arthrose betroffen ist. Dies führt zu einer gravierenden Bewegungseinschränkung. Da die Abrollbewegung beim Gehen schmerzhaft ist, bedeutet ein Hallux rigidus eine Beeinträchtigung des gesamten Fußes.

Mehr zur Arthrose finden Sie auf unserer gesonderten Seite für Arthrose.

Weitreichend belegt ist, dass eine Gicht oder ein Hallux valgus Ursachen für einen Hallux rigidus sein können. Die gesamten Ursachen für einen Hallux rigidus sind jedoch noch nicht vollständig geklärt. Die Krankheit tritt oft bei Frauen auf, die es gewohnt sind, hohe Absätze zu tragen, und bei Männern höheren Alters.

Das Strecken zum Fußrücken hin wird erschwert und es kann zu starken Fußschmerzen bei Abrollbewegungen kommen.

Als therapeutische Maßnahme dient eine Ruhigstellung des Fußes und eine Balneo- und/oder Elektrotherapie. In schweren Fällen hilft nur eine Operation. Wird der große Zeh nicht behandelt, kann das Großzehengrundgelenk versteifen und es entsteht ein bleibender Schaden. Lassen Sie Ihren Großzehen durch einen Experten untersuchen.


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HELIOS Klinikum München West
Klinik für Orthopädie & Sportorthopädie
Steinerweg 5, 81241 München
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PD Dr. med. Andreas Lenich, Chefarzt


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Tel.: 089 – 8892 21510